Bauernhof  

Unser Bauernhof liegt südlich von Kirchenlamitz unter unserem Hausberg, dem Epprechtstein, mitten im Fichtelgebirge. 

 

Die Hofstelle wurde 2003 durch einen neuen Schafstall erweitert, der Platz für 100 Mutterschafe mit Nachzucht bietet. Wir züchten die vom Aussterben bedrohten Rhönschafe, eine Mittelgebirgs-Rasse, die im Mittelalter  bei uns bis hoch zur Rhön sehr stark verbreitet war. Die Rasse ist besonders gut für unser rauhes  Mittelgebirgsklima geeignet.

Unsere 12 Milchschafe liefern wertvolle Milch für den Eigenbedarf und laufen bei den Rhönschafen mit.  Die Schafsmilch ist eine besonders bekömmliche Milch mit hohem Fettgehalt und eignet sich hervorragend für die Käse- und Joghurt-Herstellung.  

Unsere 85 Mutterschafe werden natürlich auf Stroh im Tieflaufstall gehalten, die Lämmer bleiben bis zu 3 Monaten bei der Mutter und können neben der wichtigen Muttermilch durch einen Lämmerschlupf Kraftfutter aus eigener Erzeugung aufnehmen. Wir füttern kein Soja als Eiweiß-Lieferant, sondern bauen seit über 15 Jahren Futtererbsen an. Somit ist unser Futter gen-frei. Zusammen mit Weizen und Hafer gibt es eine natürliche Kraftfuttermischung, die unseren Lämmern zu gutem Wachstum verhilft.

Unsere Mutterschafe erhalten nur hofeigenes Futter. In den Wintermonaten, in denen sie im Stall untergebracht sind Heu und Gras-Silage, ab Mai bis November saftiges Weidegras von den umliegenden Wiesen. Eine Düngung mit mineralischem Stickstoff ist nicht nötig, das die Schafe einen ausgeglichenen Dünger liefern. Deshalb findet man auf unseren Weiden noch viele Kräuter und Wiesenblumen.

Auch die Lämmer können sich auf den Weiden ausgiebig bewegen und so auch Muskulatur aufbauen. Nach 3 - 4  Monaten kommen die Lämmer in einen gesonderten Stall in dem Sie dann, getrennt von den Mutterschafen, ebenfalls mit hofeigenen Futter versorgt werden.

Unser neuer, moderner Legehennenstall wurde 2008 errichtet und bietet für 2 mal 200 Legehennen Platz, die jeden Tag freien Zugang zu einen überdachten Auslauf haben. Die artgerechte Bodenhaltung ist großzügig ausgelegt und bietet mehr Platz pro Henne als gesetzlich vorgeschieben ist. Die ausgeglichene Futtermischung sorgt für eine gute Legeleistung und feste Eischalen. Der hohe Anteil an Körnermais bringt einen schönen gelben Dotter ohne jeglichen Farbstoff.   

Wir legen großen Wert auf artgerechte Tierhaltung, denn nur Tiere, die sich wohlfühlen, bleiben gesund und brauchen so gut wie keinen Tierarzt.  

Zu unseren Nutztieren gehören aber auch Haustiere, wie unser Berner-Sennenhundmischling Asgard und unsere Stallkatzen Tom und Jerry, die sich auf die Mäusejagd spezialisiert haben. Garfield und Frodo lassen es sich als Hauskatzen sehr gut gehen.  

 


Neue Mitbewohner 

Im November 2014 ist "Rosi" die Schwäbisch-Hällische Muttersau mit 9 Ferkeln bei uns eingezogen.

Die alte Landschweinrasse hat sehr gute Muttereigenschaften, ist robust und kann auch im Freiland sehr gut gehalten werden. Die Schweinerasse war bereits vom Aussterben bedroht, dank einer Initiative aus Baden Württemberg wurde die Rasse wieder neu endeckt und gezüchtet.



Die Schwäbisch-Hällischen Schweine wachsen zwar etwas langsamer, liefern aber ausgezeichnetes und zartes Fleisch, das leicht marmoriert ist. Die Schweine werden ebenfalls mit hofeigenem Futter wie Gerste und Weizen sowie Erbsen als Eiweißträger gefüttert.

"Rosi" und Ihre Ferkel werden  auf Stroh gehalten, haben reichlich Platz und fühlen sich einfach

"sauwohl".





Sie können unseren Bauernhof gerne besuchen. Bitte lassen Sie uns Ihren Besuchstermin wissen. 


Ihre Familie Neuberger